BUDENHEIM – Einen gebrauchten Tag erwischte die Mannschaft am vergangenen Spieltag. Von Beginn an lief wenig zusammen, insbesondere in der Anfangsphase geriet das Team schnell ins Hintertreffen.
Unkonzentrierte Abschlüsse und Ballverluste luden den Gegner immer wieder zu schnellen Gegenstößen ein, die konsequent genutzt wurden. Die zahlreichen Kontertore sorgten früh für klare Verhältnisse.
Ein entscheidender Faktor im Offensivspiel war die Manndeckung gegen Max Hofferberg.
Der Rückraumspieler wurde nahezu über die gesamte Spielzeit eng bewacht, wodurch der Spielfluss merklich ins Stocken geriet. Ohne die gewohnten Impulse aus dem Rückraum häuften sich technische Fehler, Abstimmungsprobleme und überhastete Aktionen.
Strukturierte Angriffe wurden zur Seltenheit, klare Torchancen blieben Mangelware.
Bereits zur Halbzeit zeichnete sich beim Stand von 21:10 ein deutliches Bild ab.
Während der Gegner sein Tempospiel konsequent durchzog, fehlte auf der anderen Seite sowohl die Durchschlagskraft im Angriff als auch die notwendige Stabilität in der Defensive.
Auch nach dem Seitenwechsel fand das Team kein Mittel gegen die offene und konsequente Abwehrformation der jungen Budenheimer Mannschaft. Immer wieder entstanden Lücken im eigenen Defensivverbund, Zweikämpfe wurden zu selten angenommen oder verloren. Die Gegenwehr blieb über weite Strecken überschaubar, sodass sich der Rückstand weiter vergrößerte.
Ein Lichtblick, vor allem in der 1. Halbzeit war Torhüter Tom Schlösser, der mit mehreren sehenswerten Paraden ein noch deutlicheres Ergebnis verhinderte und damit zumindest phasenweise Schadensbegrenzung betrieb.
Unter dem Strich steht jedoch eine klare und verdiente Niederlage. Ein Spiel, das es schnell abzuhaken gilt.
Fokus auf das nächste Heimspiel
Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht, denn bereits im nächsten Heimspiel wartet mit der HSG Eckbachtal 2 ein formstarker Gegner. Um dort konkurrenzfähig zu sein, wird es vor allem darauf ankommen, die Fehlerquote deutlich zu reduzieren und in der Defensive wieder mehr Geschlossenheit und Intensität zu zeigen.
Es spielten: Maurice Paul (6), Jonas Beyer (4), Max Hofferberg (4), Leo Jakob (4), Elias Brandt (3), Dominik Bork (1), Hagen Druck (1), Nicklas Hochgesand (1), Jonas Hippel, Virgil Krämer, Leon Maranic, Simon Metzen, Tom Schlösser

