Die HSG Worms musste sich am Sonntag in eigener Halle der TSG Ober-Hilbersheim mit 28:39 (15:19) geschlagen geben.
Dabei zeigte das Team vor allem phasenweise eine ordentliche Leistung gegen den Tabellenzweiten, ließ sich jedoch durch zu viele einfache Gegentore aus dem Konzept bringen.
Der Start in die Partie verlief alles andere als optimal. In den ersten Minuten fehlte es der HSG Worms an Durchschlagskraft im Angriff, wodurch es schwerfiel, klare Torchancen zu erarbeiten. Gleichzeitig nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent und setzten sich über einfache Tore im Tempogegenstoß früh deutlich ab (4:13 nach 15 Minuten).
Erst im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Worms besser ins Spiel. Die Mannschaft arbeitete sich Stück für Stück heran und konnte den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen. Mit mehr Zug zum Tor, genaueren Abschlüssen und einem zügigeren Rückzugsverhalten gelang es, das Spiel offener zu gestalten, auch wenn es zur Pause noch 15:19 stand.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG Worms weiterhin eine engagierte Leistung. Vor allem die 6:0 Abwehr stand über weite Strecken stabiler und zwang den Gegner immer wieder zu Fehlern, sodass die Wormser Drachen in der 44 Minute bis auf ein Tor zum zwischenzeitlichen 25:26 aufschließen konnten.
Ausschlaggebend für die deutliche Höhe der Niederlage waren letztlich vor allem die einfachen Gegentore: Sowohl in der Anfangsphase als auch in den letzten Minuten kassierte Worms zu viele Treffer über schnelle Gegenstöße, wodurch die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten.
Am Ende fiel das Ergebnis mit 28:39 etwas zu deutlich aus, spiegelt aber die Probleme in den entscheidenden Spielphasen wider. Bester Werfer der HSG Worms war erneut Max Hofferberg mit 12 Treffern.
Ausblick auf die letzte Auswärtsfahrt
Nach der Osterpause geht es für die HSG Worms am 12. April um 14 Uhr auswärts bei Rhein-Nahe-Bingen weiter. Gegen den direkten Konkurrenten sollen im letzten Auswärtsspiel wichtige Punkte eingefahren werden, um den Mittelfeldplatz zu sichern.
Aufstellung:
Max Hofferberg (12), Maurice Paul (5), Leo Jakob (4), Jonas Beyer (3), Lukas Hochgesand (3), Dominik Bork (1), Elias Brandt, Christoph Hiegele, Jonas Hippel, Nicklas Hochgesand, Virgil Krämer, Thorsten Libel, Leon Maranic, Felix Roskos, Tom Schlösser, Lars Wacker

